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GePunkT Bullseye-Küken
Anmeldungsdatum: 15.04.2012 Beiträge: 4 Wohnort: Mittelhessen
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Verfasst am: 16.04.2012, 20:13 Titel: Help! Ist diese Form Flugfähig? |
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Hallo erstmal,
ich bin neu hier im Forum und seit erst einem halben Jahr begeisterter Bumerang "Bauer", derzeit eher noch Bauer, weil das wetter diesen Frühling noch nicht mitspielt! Großen erfolg hatte ich beim Nachbau des Fuzzy und des Harmonyfly!
Nun denn, zum eigentlichen Thema:
[img]http://imageshack.us/f/837/basketballalexandergerz.jpg/[/img]
Hier eine MS-Paint Skizzierung Einfach aber aussagekräftig.
Meine Befürchtung ist, dass nicht genügend Luft / Wind an die vorderkante gelangt, daher auch schon das Präventive Hochbiegen der Vorderkante.
Was sagt eure Erfahrung? Wird mein Basketball Bumerang zum Basketball Geradeausflieger?
Danke! |
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mschuetz 19-Meter-Fast-Catch-Werfer
Anmeldungsdatum: 21.02.2004 Beiträge: 94
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Verfasst am: 18.04.2012, 11:07 Titel: |
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Wow, da hast du dir etwas vom allerschwierigsten ausgesucht... Ich würde zuerst mal versuchen, diesen Bumerang in Pappe (von einer Müeslischachtel etc) zu bauen, Durchmesser ca 20cm. Dann das Profil reinbiegen, um rauszufinden, welche Teile wie profiliert/gebogen werden müssen).
Mache zuerst einen normalen Dreiflügler aus Pappe um Erfahrungen zu sammeln.
Ich vermute, du musst die Ränder (Kreis) so schmal wie möglich gestalten. Sonst fliegt dieser Bumerang nur geradeaus. Auftrieb an den Flügeln: So viel wie möglich!!! Will heissen: Unterschliff vorne unten sehr stark.
Alternative: Form so lassen, aber einseitig beschweren mit Bleigewichten. Dies kannst du am Pappemodell mit Büroklammern oder Heftklammern probieren.
Ein Kreis wurde bereits zum Fliegen gebracht, siehe
http://www.bumerangwelt.de/91/91207.htm
Der "eiert" beim Flug ganz schön, da die Masse "oben" konzentriert wurde.
Viel Erfolg!
Manuel |
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GePunkT Bullseye-Küken
Anmeldungsdatum: 15.04.2012 Beiträge: 4 Wohnort: Mittelhessen
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Verfasst am: 18.04.2012, 17:23 Titel: |
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Vielen Dank für die Antwort,
den Fliegenden Kreis kannte ich schon, jedoch wollte ich genau dieses "Eiern" vermeiden.
Das heißt wenn ich will, dass er um das Zentrum des Kreises rotiert und auch zurückkehren soll, muss ich den äußeren Ring dünner gestalten, und die Profilierung leicht übertreiben?
Der Grund meiner löchernden Fragen ist ganz einfach, dass ich nicht so viel Holz, geschweige denn Zeit habe alle möglichen Variationen meiner gewünschten Form auszuprobieren.
Ich dachte, eventuell hat hier jemand erfahrung mit ähnlichen Formen gemacht.
Danke nochmals.
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B der K-te Horst-noch-von-früher-Kenner
Anmeldungsdatum: 20.02.2006 Beiträge: 100 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 20.04.2012, 10:48 Titel: |
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Hallo!
Ich habe nun auch nicht so die Erfahrung mit solchen Spezial-Bumerangs, würde aber mit einer anderen Betrachtungsweise an die Sache rangehen:
(Bzw. halte ich die Idee mit dem Auftrennen des Rings und der langen Profilierung am Umfang für einen Denkfehler; macht den Bumerang nämlich statisch fragiler und die Abschnitte haben aerodynamisch auch - einen falschen - Einfluß wenn sie auf der 3 oder 9Uhr-Position stehen.)
Betrachtet man die Skizze dann ist es, wenn der Ring nicht da wäre, ein mehr oder weniger "normaler" Mehrflügler. Deshalb würde ich dem Ring ein neutrales (ovales) Profil geben. Dabei aber noch soviel Material dran lassen um später weiter optimieren zu können.
Der "Mehrflügler" in der Mitte sieht eher so aus als würde er eine größere Tendenz zum Flachlegen haben. (Deshalb finde ich die Idee des Hochbiegens nicht optimal.) Da vielleicht mal mit dem Fuzzy-Profil beginnen und dann weiter optimieren.
(Unter Umständen ist dann auch ein herunterbiegen notwendig. In dem Fall würde der Bumerang wie eine zum Abtrocknen hingelegte Schüssel wirken.)
Bei dieser Betrachtungsweise bräuchtest Du die großen Radien zwischen "Mehrflügler" und "Ring" auch nicht mehr, es sei denn die sind aus optischen Gründen so gewollt.
Manuel´s Vorschlag zuerst mit Pappe zu experimentieren finde ich sehr gut. Das solltest Du wirklich in Betracht ziehen. (die Hinterkanten des Mehrflüglers beim Übergang zum Ring einschneiden und herunterbiegen.)
| Zitat: | | Der Grund meiner löchernden Fragen ist ganz einfach, dass ich nicht so viel [...] Zeit habe alle möglichen Variationen meiner gewünschten Form auszuprobieren. |
Leider brauchen solche Sonderformen allerdings viel Zeit, Geduld und Experimente (im schlimmsten Fall Trial & Error) Aber ich kann Dich verstehen; das ist nämlich genau der Grund warum ich eben nicht so die Erfahrung mit solchen Formen habe.
Wenn man nun so einen Bumerang haben möchte, sollte man sich darauf einstellen und mögliche Fehlversuche akzeptieren. |
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Winfried Gorny Team-GELer

Anmeldungsdatum: 11.03.2004 Beiträge: 994 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 23.04.2012, 13:30 Titel: |
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Ich will hier niemandem den Mut nehmen, aber ich fürchte, dass man das Ding nicht zu einem vernünftigen Bumerangflug wird bringen können. Ein außen umlaufender Ring an sich ist schon eine tierische Störzone...
Es gab bereits mehrere Kunststoffbumerangs auf dem Markt (3- und 4-Flügler mit umlaufenden Ring, der neutral gestaltet war; meistens wurde so etwas in Dänemark angeboten).
Alle, die ich kaufte, um sie auszuprobieren, hatten ein Flugverhalten wie ein Bierdeckel. - Tuning hat da nichts verbessert..... _________________ Gruß aus Hamburg, Winfried
http://das-bumerang-projekt.de/
http://wurfholz-wiki.das-bumerang-projekt.de/
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GePunkT Bullseye-Küken
Anmeldungsdatum: 15.04.2012 Beiträge: 4 Wohnort: Mittelhessen
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Verfasst am: 23.04.2012, 17:29 Titel: |
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Probieren geht über studieren^^
Habe jetzt erst einen Fuzzy aus Aluminium zum fliegen gebracht, da wird das mit dem Basketball irgendwie auch möglich sein!
Genau das was du sagst, mit dem geschlossenen Ring, wollte ich ja durch hochbiegen der Vorderkanten aufheben..
Aber naja, ich werde mal einen Prototypen bauen, und über meinen Erfolg berichten! |
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Winfried Gorny Team-GELer

Anmeldungsdatum: 11.03.2004 Beiträge: 994 Wohnort: Hamburg
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B der K-te Horst-noch-von-früher-Kenner
Anmeldungsdatum: 20.02.2006 Beiträge: 100 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 24.04.2012, 08:40 Titel: |
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Ein paar Ideen liefert Dir vielleicht die Entwicklungsgeschichte des Aerobie-Wurfrings:
http://aerobie.com/about/ringscientificpaper.htm
Winfried, das müßtest ja kennen vom Jörg Schlegel´s Wurfring-Patent.
Zur Erklärung: Bierdeckel-Flugverhalten = flachlegend.
Herunter biegen wirkt dem entgegen; oder wie in der Zeichnung dargestellt: Bevel zur Ringmitte hin einschleifen.
Kann man auch mittels "steilstellendem" Mehrflügler kompensieren. Das Problem dabei ist das man nicht sagen kann wieviel zu kompensieren ist (kann man dann nur mittels Tuning feinabstimmen) und das Design müßte umgeändert werden. | Zitat: | | Der "Mehrflügler" in der Mitte sieht eher so aus als würde er eine größere Tendenz zum Flachlegen haben. |
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Winfried Gorny Team-GELer

Anmeldungsdatum: 11.03.2004 Beiträge: 994 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 24.04.2012, 08:51 Titel: |
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Jörgs Wurfring mit Namen "Kringel" ist eine interessante Entwicklung gewesen, vor allem weil er mit einem Vorhandwurf ein Bumerang mit Weitflieger-Flugbahn (also eher eine langgezogene Ellypse, kein Kreis) war, mit Rückhandwurf aber ein Flugverhalten wie ein Aerobie hatte.
Nebenbei: Selbst der Kringel benötigte noch ein dezentes Tuning.
Der Wesentliche Unterschied aber zum "Basketball-Bumerang" ist die Tatsache, dass der Kringel in der Mitte leer wahr, keine zusätzlichen Flügel (und damit durchaus auch Störzonen) aufwies.
Leider sind Tunen, Beveln und Washouten auch kein Allheilmittel gegen "kranke" Formen.
Ich selbst mußte einmal klein beigeben, als ich versuchte, die Friedenstaube, die damals die Grünen auf ihrer Fahne hatten, zum Bumerang zu machen.
Über 2/3 bis 3/4 des Fluges bot sie einen wunderschönen, recht hohen Bumerangflug, um dann, an der Stelle, an der sie hätte anfangen müssen zu hovern, wie ein Falke auf den Werfer herabzustürzen. - Sehr frustierend!
Ich habe alles versucht, aber es war dem Teil nicht abzugewöhnen. - Meine Erklärung: Einfach zuviel Masse in der Mitte. Der Brust/Bauchteil war einfach überproportional für einen gut funktionierenden Bumerang.
Bislang ist mir noch kein Mehrflügler mit außen umlaufendem Ring aufgefallen, der auch nur annähernd funktioniert hätte. - Ich würde es auch gar nicht erst versuchen, so ein Ding zu entwickeln.
Aber vielleicht ist das einfach die Last und die Trägheit des Alters...  _________________ Gruß aus Hamburg, Winfried
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GePunkT Bullseye-Küken
Anmeldungsdatum: 15.04.2012 Beiträge: 4 Wohnort: Mittelhessen
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Verfasst am: 24.04.2012, 22:49 Titel: |
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Euer Interesse und die Unwahrscheinlichkeit eines Erfolgs nötigen mich dazu dieses Wochenende Zeit zu nehmen
Den Rohling habe ich bereits fertig vor mir liegen.. wirkt sehr unrealistisch
und bei so viel Profil muss die Flex für den Grobschliff herbei!
Und mal eine kleine Frage ganz Offtopic, ich habe meinen 4mm Fuzzy mit Bleigewichten für einen laut Anleitung 50m Flug getunt. Habe jetzt aber gemerkt, dass ich noch um einiges fester werfen kann. Würde die selbe Form mit mehr Gewicht genauso funktionieren? Oder einfach weniger Profil?
Danke! |
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Winfried Gorny Team-GELer

Anmeldungsdatum: 11.03.2004 Beiträge: 994 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 25.04.2012, 07:17 Titel: |
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Oha! - Mit der Flex!
Du bist ein Künstler - mit ner Flex würde ich mich nie an eine so komplexe Form herantrauen. - Da schon eher mit einer Power-Feile, aber auch die finde ich sehr gewöhnungsbedürftig. Andere, die damit eingeübt sind, hätten mit einer Power-Feile aber sicher kein Problem.
Wenn du so einen dicken Wurfarm hast, dass dir der ballastierte Fuzzy zu einfach zu werfen ist, kann weniger Profil (stumpfere Vorderkanten) natürlich eine Lösung sein.
Allerdings gilt es zu beachten, dass du damit mehr Widerstand erzeugst. Widerstand und Auftrieb aber stehen in einem sehr "intimen" Verhältnis zueinander: Mehr Wiederstand = mehr Auftrieb = kürzere Flugbahn.
Das könnte man dann vielleicht mit mehr Gewicht versuchen auszugleichen. Damit könnte dann aber auch das Material an seine Belastungsgrenze kommen.
Ich würde dazu raten, den Fuzzy in 5 mm und leicht vergrößert zu bauen und ihn dann zu ballastieren. - Vielleicht nimmst du dazu mal Kontakt zum Axel auf. - Die Kontaktdaten findest du auf seiner HP:
http://www.bumerangschule.de/index.php?page=Bumerangschule&subpage=Impressum _________________ Gruß aus Hamburg, Winfried
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Boomer61 Footcatch-Routinier

Anmeldungsdatum: 15.08.2007 Beiträge: 175 Wohnort: Hamburg- Osdorf
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Verfasst am: 26.04.2012, 12:26 Titel: |
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Moin moin. Hier noch ein kleiner "Mutmacher" an GePunkT:
Was solche Formen wie diesen "Basketball" betrifft, so traute ich mich neulich auch mal an etwas ähnlichem heran.
Weil ein alter Freund Geburtstag hatte und er eingefleischter "Dead Kennedys"- Fan ist, ich außerdem davon ausging, daß er mein Geschenk- auch wenn es nicht fliegen würde, als Zierde an die Wand hängen wird u. ich noch genügend Material übrig hatte, war ich also frohen Mutes. Herausgekommen ist dabei nach 3 Tagen ohne nachträgliche Profil- Korrekturen dieser rückkehrende Bumerang:
http://www.alice-dsl.net/ubahls/dk.htm
Auf dem ersten Drittel der Flugbahn erschien er zunächst etwas schwerfällig, so als wolle er sich nicht flachlegen, doch schon beim 2. Wurf mit etwas mehr Sichelung schaffte er komplett die Kurve und landete ca. 2 m vor mir, Tuning war nicht nötig.
Leider ist auf dem Foto wegen Zeitmangel der Schliff nach der Lackierung nicht mehr gut zu erkennen, vorher Fotos davon zu schießen, habe ich leider verpasst. Bei dem inneren Bereich der Form hatte ich mich auf meine Intuition verlassen, ich versuche mir im Zweifel bei solchen "Problemzonen" immer vorzustellen, wie das Licht schräg von oben seine Schatten darauf wirft. Im Groben also, als ob Licht und Schatten ansatzweise den Luftstrom des fliegenden Bumerangs darstellen; in diesem u. anderen Fällen lag ich damit schon öfters richtig.
Auch ich schleife Bumerangs grundsätzlich mit einer (Einhand-) Flex. Kleinere- besonders Innenecken u. Rundungen sind mir damit aber auch zu kitzelig, da kommen dann doch lieber die guten alten Handfeilen und Schleifpapier zum Einsatz. Besonders Kindern und ungeübten Handwerkern sollte das Arbeiten mit der Flex bloß kein Vorbild sein, nicht nur wegen der relativen Gefährlichkeit, auch schraddeln diese Winkelschleifer mit ihrer hohen Umdrehungszahl schnell mal zuviel Material weg, was dann oft nicht mehr zu korrigieren ist!
Falls solche komplizierteren Formen nicht gleich funzen, gibt es noch die Möglichkeit, Flaps (Bremsklappen) anzubringen, um event. Fehlerbereiche zu lokalisieren. Ich empfehle dazu ein chromfarbenes Metall- Klebeband (z. B. aus einem allgemein bekannten Baumarkt wie "M.. B..."), welches selbstklebend ist, sich leicht wieder entfernen lässt und sich wegen seiner Biegsamkeit prima zum Modellbau ecc. eignet, auch lassen sich damit schöne optische Effekte erzielen und Gewichte anbringen.
Hier noch ein "Wagnis" von mir: Bei diesem Profil qualmte mir schließlich später auch zusehr der Kopf, sodas ich den Rest "auf blauen Dunst" geschliffen hab, bin mal gespannt, wie sich das Gerät beim ersten Testwurf verhält, was meint Ihr?:
http://www.alice-dsl.net/ubahls/geist.htm
Also.. immer hurtig weiterprobieren, denn Beharrlichkeit zahlt sich aus! Und wenn nicht, sind ja der Formgebung von Bumerangs auf eine Weise keine Grenzen gesetzt.
Ich stelle hier demnächst noch einen Stapel eigener- zum Teil ziemlich exotischer Ideen vor, u. a. einen Doppeldecker. Fotos dazu gibts schonmal hier:
http://www.alice-dsl.net/ubahls/ideen.htm
Gruß aus HH und viel Erfolg  |
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Winfried Gorny Team-GELer

Anmeldungsdatum: 11.03.2004 Beiträge: 994 Wohnort: Hamburg
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Boomer61 Footcatch-Routinier

Anmeldungsdatum: 15.08.2007 Beiträge: 175 Wohnort: Hamburg- Osdorf
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Verfasst am: 09.05.2012, 11:05 Titel: |
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Moin Winfried,
Häßlich.. jau, volle Zustimmung, was die- allerdings materialbedingte Verarbeitung angeht, das Grunddesign war ja- bis auf die Flügel größtenteils vorgegeben.
Ich sehe ein: Presspappe ist nunmal nicht unbedingt das "Non Plus Ultra" zum Bumerangbau, wurde von mir lediglich aus Kostengründen (Schrankrückwand vom Sperrmüll) verwendet und weil die Zeit drängte.
Wenn mir Formen fragwürdig vorkommen, was die Rückkehrfähigkeit betrifft, lege ich beim bauen zunächst den meisten Wert auf die Funktionalität, denn das kann oft Zeit und Frust sparen. Erst wenn ich dann sehe, daß die Bumis eine vollständige Kurve schaffen, werden sie "richtig schön" gebaut u. vorm lackieren erneut testgeworfen.
Interessant finde ich z.B. an dieser "DK"- Form, daß es damit selbst mir als fortgeschrittenen Anfänger mal gelungen ist, einen funzenden Bumi mit "Leeräumen" zu bauen, dessen Luftströme sich nicht gegenseitig zu stören scheinen. Dachte darum bloß, so etwas sei vielleicht auch ein weiterer Ansporn für so manche Formen- Tüftler, auch wenn dieser "DK"- Bumerang (da gebe ich Dir völlig Recht!) so gesehen natürlich nix mit dem "Basketball" zu tun hat, so sieht man daran doch mal wieder, was bautechnisch so alles möglich ist. Und darum ging es mir, als ich ihn und andere- noch in der Probephase befindlichen Bumerangformen hier einfach mal vorstelle.
Liebe Grüße, Uwe  |
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